24 Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich erretten von diesem Todesleib Weil der Leib von der Sünde beherrscht wird, ist er auch dem Tod verfallen.?
25 Dank sei Gott! Er hat's getan durch Jesus Christus, unseren Herrn Durch Christus ist der Wunsch in V.24 erfüllt, und der Erlöste kann Gott dafür danken.! So bleibt es denn dabei: Auf meine eigene Kraft gestellt, diene ich mit der Vernunft dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde V.14-24 beschreibt der Apostel (wie es scheint) aus eigener Erfahrung den Zustand eines Menschen, der einen Zug nach oben, ein Heimweh nach Gott hat, aber selbst aus eigener Kraft (V.25) das Gute tun will. Sein aufrichtiges Ringen endet mit dem Klageruf V.24. Doch auch der Wiedergeborene wird diese Not fühlen, wenn er dem "fleischlichen" Wesen (V.14) wieder Raum gibt und dann mit dem alten Menschen, der wieder auflebt, kämpfen muß. Zu beachten ist, daß Paulus V.14-24 von der Gegenwart redet: er weiß, daß auch er die Vollkommenheit noch nicht erreicht hat (Phil. 3,12-14). Kap. 8 schildert dann der Apostel, was für den Menschen, der in Christi Gemeinschaft fest beharrt, nicht nur möglich, sondern auch wirklich ist. Es scheint, "daß Paulus in 8,1 den Faden von 7,1-6 wieder aufnimmt, jedoch nicht ohne auf 7,7-25 noch mehrfach zurückzublicken"..